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Fleming schrieb mit You Only Live Twice" den für die Hauptfigur wohl schicksalsträchtigsten Roman, welcher zudem als letzter von Fleming vollendeter akzeptiert werden darf. Denn es ist unwahrscheinlich, dass der letzte Bondroman, The Man with the Golden Gun, bereits vor Flemings Tod fertiggestellt war.
You Only Live Twice führt James Bond in die fremde, exotische Welt der japanischen Städte und Inseln und schafft dadurch einen Ausgleich, denn der Vorgänger, On Her Majesty's Secret Service, war gänzlich in Europa angesiedelt.
Der Roman zeigt zu Beginn einige Längen, allerdings nimmt die Spannung Seite um Seite immer mehr zu - die letzten Kapitel sind unschlagbar. Handlung
Nach dem Tod seiner Frau ist Witwer James Bond nur noch eine halbe Persönlichkeit. Öfter als sonst betrinkt er sich, besucht den Secret Service nur noch selten und versiebt mehrere wichtige Einsätze.
Doch M, der Geheimdienstchef, schreibt seinen ehemals besten Agenten nicht ab, nachdem er mit dem Psychologen Sir James Molony ein Gespräch geführt hat. Dieser rät ihm, 007 auf eine letzte Mission zu schicken, die diesem alles abverlangt, was er zu bieten hat. M hat dem Agenten das Richtige zu bieten: Die wertvolle Dechiffriermaschine Magic 44 soll Bond zum Secret Service bringen, was keineswegs eine einfache Aufgabe ist, immerhin ist sie im Besitz des japanischen Geheimdienstes. Dafür bekommt Bond die seltene Diplomatennummer 7777, welche die Doppelnull-Nummer ersetzt. Bösewicht: Ernst Stavro Blofeld ![]() Blofeld, geboren am 28. Mai 1908 in Gdyna (Polen), war der Sohn einer griechischen Mutter, Maria Stavro Michelopoulos, und eines polnischen Vaters, Ernst Georg Blofeld. In Warschau studierte Ernst Stavro Blofeld Maschinenbau und Elektrophysik, woraufhin er mit 25 Jahren angestellt wurde bei der Zentrale der Post- und Telegraphengesellschaft und handelte außerdem an der Warschauer Börse. Noch vor dem Krieg kopierte er alle chiffrierten Meldungen, die durch seine Abteilung liefen, und verdiente so Geld, indem er Kopien an Geheimdienste weitersendete. Die 200 000 Dollar, die er sich so bis zu Beginn des Krieges erwirtschaftet hatte, legte Blofeld in Amsterdam in Aktien an. Seine Identität ist schon verwischt, als er nach Schweden flüchtet, um sicher zu sein. Das in der Schweiz gelagerte Geld transferiert er in die Türkei. Auch er fliegt dorthin, als er nach dem Zusammenbruch Polens dort die Aufenthaltsgenehmigung bekommt. Wieder ruft er ein Spionagesystem ins Leben. Der Krieg ist schon zuende, als Blofeld sich wohlhabend nach Südamerika abgesetzt hat - unter falschem Namen. Bond-Girl: Kissy Suzuki Im Gegensatz zu den anderen Bond-Girls wird Kissy Suzukis Aussehen nur ungenau beschrieben. Sie ist allerdings größer als die restlichen Perlentaucherinnen auf der Insel Kuro und sehr schlank. Tiger Tanaka, Chef des japanischen Geheimdienstes, vergleicht sie mit Greta Garbo. Den Vergleich mit Garbo hatte Fleming schon in From Russia with Love angewandt, als er dort Tatiana Romanova beschrieb. Deutsche Ausgaben Auf den Titel klicken, um das Cover zu sehen!
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![]() Allgemeine Informationen Handlung Bösewicht Bond-Girl Deutsche Ausgaben
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